Die ersten Wochen: Dauerschreien und Schlaflosigkeit!

Teil 1 von „Unsere persönliche Erfahrungen“ | Übersichtsseite

Ein gesundes Neugeborenes

Erschöpft aber glücklich ging es ein paar Tage nach der Geburt mit unserem gesunden Sohn nach Hause. Natürlich war alles für uns frischgebackenen Eltern noch ungewohnt und anstrengend, aber der kleine Wurm schlief viel und die Freude, dass er jetzt da war gab Energie. Die ersten Spaziergänge mit Kinderwagen klappten bereits, sogar im Kaffeehaus schlief der Kleine prächtig.

Zwei Wochen später: Dauerschreien und Schlaflosigkeit

Zwei Wochen später hatte sich das Bild gewandelt. Immer häufiger schrie unser Baby, krümmte sich in alle Richtungen. Kurzen Schlaf fand er nur nach totaler Erschöpfung durch das Schreien. Ablegen ins Bettchen, in den Kinderwagen oder Autositz war unmöglich. Zu diesem Zeitpunkt sind die ersten Zweifel aufgekommen. Fehlt ihm irgendwas? Bekommt er genug Milch? Ist es die Verdauung oder Blähungen?

Krisenzeit

Dann begann das Ausprobieren: Schnuller, wärmende Kirschkernkissen, tröpfchenweise Fencheltee, Anti Flat Tropfen, Babywiege, sanfte Musik, Osteopathie, Kinderarztbesuche und vieles mehr. Aber es wurde nicht besser. Die Nächte haben wir nur mehr im Schichtdienst geschafft, damit jeder zumindest ein paar Stunden Schlaf bekommt. Ratschläge wie „ablegen sonst wird es verwöhnt“, „schreien lassen“ oder „raus in die Natur“, die man zu diesem Zeitpunkt nicht hören wollte da sich diese falsch anfühlten, machten alles nur noch schlimmer.

Müde und abgekämpft waren wir auf der Suche nach den Ursachen und wie wir unserem Baby Erleichterung verschaffen könnten. Wie wir stoßen vermutlich alle Eltern irgendwann auf die Themen Koliken (3-Monats-Koliken) und Schreibaby.

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